Ungefähr zwei Wochen ist es jetzt schon her, dass wir uns auf den Weg zum Motivationswochenende auf der Starkenburg in Heppenheim machten. Ein Wochenende voller kreativer Ideen, langen unterhaltsamen Nächten, wenig Schlaf aber viel Spaß liegt hinter uns. Im Folgenden möchten wir euch ein paar Eindrücke unserer Mitglieder von diesem unvergesslichen Wochenende schildern:

 

Das Motivationswochenende machte seinem Namen schon am Anfang alle Ehre! Am Bahnhof in Heppenheim angekommen, stand uns ein 3 km langer Fußweg hoch zur Starkenburg bevor. Geschrieben wirkt das Ganze gar nicht mehr so schlimm. Dazu kamen aber noch Nieselregen, Kälte und unser Gepäck, das schließlich auch nach oben befördert werden musste. Gemeinsam haben wir es dann geschafft und schon da hat sich für mich als Neumitglied der unermüdliche Teamspirit von Infinity gezeigt.

„MotiWo in ein paar Wörtern: Produktiv, inspirierend, schlaflos“ – Mila

Nachdem alle Zimmer bezogen wurden, hielt Jakob einen inspirierenden Vortrag zum Thema Selfimprovement und die Umsetzung davon bei der Projekt- und Ressortarbeit bei Infinity. Anschließend gab es eine kurze Begrüßung von Feyza und Armin, unserem Sprecherteam, und die Erklärung des Mörderspiels. Nach einer Stärkung beim Abendessen waren alle dann auch wieder fit für den nächsten Teil des Abends: ein Vortrag von Mila über ihr Praktikum bei TerraCycle in London. Das Unternehmen recycelt Müll und stellt aus altem Plastik unter anderem Spielplätze und Parkbänke her.

 

Das Mörderspiel, „Wer bin ich?“ und das allgemeine offene Miteinander halfen den Neumitgliedern gleich am ersten Abend alle anderen Mitglieder kennenzulernen. Felix fand es großartig zu sehen, wie die verschiedenen „Generationen“ von Finities zusammenwachsen. „Vor allem hat man am MotiWo mal wieder gemerkt, was für großartige, kompetente Leute bei Infinity sind, die immer für alles offen sind und mit denen man über jegliche Themen diskutieren kann!“. Milas Highlight war die Music-Session am Freitag, als ein paar Finities mit Klavierbegleitung gesungen haben: „So viel Liebe war in der Luft!“.

„Es war einfach die perfekte Möglichkeit, um alle Finities kennenzulernen. Ich fühle mich jetzt richtig aufgenommen und wohl!“ – Christina W.

Trotz Schlafmangel ging es früh am nächsten Morgen mit der Projektarbeit weiter. Dafür haben sich die einzelnen Taskforces in der gesamten Jugendherberge verteilt und an den verschiedenen Projekten Strategie, Infinity Akquise Booklet, Nachhaltigkeit² Campus Festival, Green from Above und Müllvermeidung an der Uni gezielt gearbeitet und viele Ideen gesammelt. Anni, neues Mitglied bei Infinity, hat vor allem gemerkt, dass hinter den Projekten doch ziemlich viel Arbeit steckt, diese aber im Team sehr gut zu meistern ist. Mittags haben wir uns mit übriggebliebenen Brötchen, Baguettes und süßen Teilchen von Grimminger, die am Tag zuvor bei zwei Filialen abgeholt wurden, und Gemüse und Dips gestärkt.

Nachdem ein paar in der anliegenden Burgschänke bei Kaffee und Kuchen noch weitere Kräfte gesammelt haben und ein Gruppenfoto geschossen wurde, wurde anschließend in den einzelnen Ressorts weitergearbeitet. Bevor es mit dem Abendessen weiter ging, wurden die Ergebnisse der Projekt- und Ressortarbeit von den jeweiligen Teamleitern vorgestellt. Mila, Leiterin des PR-Ressorts, findet: „Es ist einfach einzigartig und toll zu sehen, was für tolle Ideen entstehen, wenn so viele motivierte Menschen mit den gleichen Interessen zusammenkommen und für das gleiche Ziel arbeiten.“.

„Der Name ist gerechtfertigt. Ich persönlich fühle mich sehr motiviert bei Infinity mitzuwirken. Außerdem konnte ich viele neue Freundschaften schließen, welche sich hoffentlich in Zukunft intensivieren werden. Es ist einfach toll zu sehen, dass jeder einzelne wirklich hinter der Idee von Infinity steht und auch wirklich mitwirken möchte!“ – Anni

Abends gab es dann das lang ersehnte warme Abendessen und trotz einem anstrengenden Tag war die Stimmung immer noch gut. Bevor es mit dem Abendprogramm weiter ging, schrieben viele noch kleine Zettelchen für die „Briefkästen“. Für jedes einzelne Infinitymitglied wurde ein Briefumschlag mit dem jeweiligen Namen an eine Wand geklebt, in dem andere Komplimente hinterlassen konnten. Am Sonntag hat dann jeder seinen Briefumschlag bekommen. Für Rebecca M. war das das persönliche Highlight am Wochenende: „Sich aktiv darüber Gedanken machen, wie sehr man Leute wertschätzt, dies zu sagen und im Gegenzug auch gesagt zu bekommen – das war Balsam für die Seele!“.

 

Dank Jakob ging der Abend dann mit intensivem Rätselraten weiter. Nicht nur Katti findet, dass das den ganzen Samstagabend lang zu vielen lustigen Momenten geführt hat, vor allem wenn man als eine/r der wenigen schon die Lösung rausgefunden hatte. Es hat einfach Spaß gemacht, gemeinsam an das Rätsel heranzugehen und am Ende hat dann jeder auch die Lösung herausgefunden.

„Ich finde es beeindruckend, was wir als Gemeinschaft in so kurzer Zeit auf die Beine stellen können – junge Menschen, die nur so sprudeln vor Ideen und Tatendrang. I like!“ – Rebecca M.

Nach einem Frühstück am nächsten Morgen war das Motivationswochenende auch leider schon vorbei. Im Schnee ging es dann zurück zum Bahnhof. Katti hat vor allem die positive, ideenreiche Stimmung beeindruckt, die das ganze Wochenende über bestehen blieb. “Wir haben uns von nichts unterkriegen lassen – ob von Regen, Schnee oder Schlafmangel.”

 

Anreise

 


Über die Autorinnen:

christina-autorenbildChristina Weninger
Public Relations
Christina studiert im 4. Semester den Master Kultur und Wirtschaft (Anglistik, BWL) an der Universität in Mannheim und ist Teil des Public Relations Ressort. Ursprünglich kommt sie aus dem fernen Nordrhein-Westfalen, wo sie auch ihren Bachelor in Linguistik gemacht hat. In ihrer Freizeit geht sie gerne bouldern und macht Yoga.