Hast Du dich schon mal gefragt, was deine Bank eigentlich mit deinem Geld auf dem Konto macht? Achten Banken bei ihren Investitionen auch auf Nachhaltigkeit, Ökologie oder Menschenrechte?

Wir versuchen uns so ökologisch wie möglich zu verhalten, essen bio, achten darauf wo unsere Kleidung herkommt, doch beim Geld hört das Bewusstsein oft auf. Um wirklich umweltbewusst zu leben, reicht es leider nicht nur ökologisch einzukaufen und einen Fairtrade- Café zu trinken. Wer ein Konto bei einer Bank hat, muss damit rechnen, dass sein Geld für Investitionen und Projekte genutzt wird, die man als Kunde vielleicht gar nicht unterstützen möchte. Schaut man in die größten Fonds, findet man dort fast ausschließlich Großkonzerne aus den Branchen Energie, Pharma, Lebensmittel, Automobilität. Dass mit ihrem Geld gerade ein neues Kohlekraftwerk gebaut wird, bekommen die Menschen gar nicht mit. Daher lohnt es sich die Banken zu vergleichen und sich zu informieren, wo das Geld eigentlich investiert wird. 

Banken unterstützen den Waffenhandel und bremsen die Energiewende 

Konventionelle Banken vergeben Kredite an Unternehmen aus verschiedenen Branchen und können somit verschiedene Projekte unterstützen. Beispielsweise werden mit Waffen Milliarden-Geschäfte gemacht, weshalb viele konventionelle Banken Geschäftsbeziehungen zu großen Waffenherstellern unterhalten. Durch Unternehmensanteile, Kredite oder Anleihen, die die Banken vergeben, werden die Waffengeschäfte unterstützt. Mehrere Millionen Euro investiert beispielsweise die Deutsche Bank in Rüstungsunternehmen. 

Neben der Rüstungsindustrie unterstützen Banken den Klimawandel. Atomkraft und Kohleenergie schaden erheblich dem Klima, trotzdem investieren konventionelle Banken in diese Technologien. Sie unterhalten Geschäftsbeziehungen mit Atom-Konzernen und unterstützen somit die Kohle-Industrie, die in den Bau von Minen und Kraftwerken investiert. Mehreren deutsche Banken wurden Verbindungen mit der Atom- und Kohle-Energie nachgewiesen. Das zeigt auch eine Studie von Greenpeace: Seit dem Pariser Klimaabkommen 2015 haben Banken knapp 1,3 Billionen Euro in fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Gas gesteckt. 

Nachhaltige Banken 

Wie kann nun dein Geld zur Lösung und nicht zum Teil des Problems werden? 

Um diese umweltschädlichen und unethischen Aktivitäten konventioneller Banken nicht zu unterstützen, gibt es nachhaltige Banken.  

Nachhaltige Banken investieren nicht in Kernenergie, Spekulation von Lebensmitteln, Waffenhandel, Gentechnik oder Unternehmen, die Menschenrechtsverletzungen zulassen. Außerdem präsentieren sich grüne Banken oft viel transparenter. Es gibt ca. sechs grüne Banken in Deutschland. Eine davon ist die 2018 gegründete Tomorrow Bank

Mit der Tomorrow Bank, haben die Gründer Inas Nureldin, Michael Schweikart und Jakob Berndt, sowohl eine technologische als auch eine soziale und ökologische Produktinnovation in den Markt eingeführt, indem sie „Mobile Banking“ und “Nachhaltige Finanzen“ miteinander verknüpfen. Das Ziel ist es, Geld bei der Bank anzulegen und dabei ganz einfach soziale, ökologische Projekte unterstützen.

Wie werden nachhaltige Projekte mit Deinem Geld finanziert ?

Jedes Mal wenn mit der Tomorrow Karte bezahlt wird, leistet man einen Beitrag zum Klimaschutz. Wie das genau funktioniert, erklärt die Tomorrow Bank so: „Bei Transaktionen mit Visa bezahlt der Händler (das kann der Bio-Supermarkt oder das Lieblingscafé sein) eine sogenannte „Interchange Fee“ an die Bank, von der die Karte stammt. Das ist ein weltweit etabliertes System – und bildet für viele Banken eine Einnahmequelle. Als Kunde bekommt man davon gar nichts mit. Wir möchten hier einen Unterschied machen – und nutzen die Gebühren für weltweite Klimaschutz-Projekte. So können wir gemeinsam, Tag für Tag, einen Beitrag für ein besseres Morgen leisten.“

Dabei bietet Tomorrow unter Nutzung der solarisBank-Infrastruktur sämtliche Funktionalitäten, die Kunden von einem modernen Mobile-Banking-Angebot erwarten: Push-Benachrichtigungen in Echtzeit auf das Handy, eine volldigitale Kontoeröffnung, Konfiguration der Debitkarte per App oder Kategorisierungen von Einnahmen und Ausgaben. Das Tomorrow-Girokonto hat keine Grundgebühr und mit der Visa-Karte kannst Du 3x pro Monat weltweit kostenlos Bargeld abheben. Alternativ kann man auch ein Tomorrow Zero-Konto anlegen. Als erstes Konto in Deutschland ermöglicht es Tomorrow Zero, den CO2-Fußabdruck auszugleichen. Außerdem kannst Du bei dieser Variante so oft du willst kostenlos Bargeld abheben

Welche Projekte unterstützt Tomorrow? 

Bei jedem Einsatz der Tomorrow-Karte wird aktiv der Klimaschutz gefördert. Dabei gibt es verschiedene Projekte, in die investiert werden. Ein großes Projekt soll beispielsweise in Brasilien den bedrohten Regenwald vor illegaler Abholzung schützen. Kundeneinlagen finanzieren außerdem erneuerbare Energien, Bio-Landwirtschaft, Mikrokredite und vieles mehr. In welche Projekt das Geld genau fließt, wird offen in der App dargelegt. So kann man live mitverfolgen, welchen Beitrag das eigene Geld leistet. 

Weitere nachhaltige Banken mit positiven Impact: GLS Bank, EthikBank, Triodos Bank und die Umweltbank. 

Quellen:

https://utopia.de/ratgeber/argumente-fuer-den-wechsel-zur-gruenen-bank

https://utopia.de/ratgeber/girokonto-vergleich-oekobanken/

https://www.tomorrow.one/de-de

https://www.bayern3.de/puls-reportage-bad-banks-was-machen-banken-mit-unserem-geld


Über die Autorinnen:

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Janina Buttkus
PR 
Janina studiert im 7. Semester Bakuwi Spanisch und ist seit 2018 Teil des Infinity PR-Teams. In ihrer Freizeit macht sie gerne Sport und lernt gerne neue Sprachen und Kulturen.